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Verantwortung zeichnet Mittelstand aus

 

 

Von Martin Fahlbusch

 

„Eigentlich dürfte der deutsche Mittelstand mit Blick auf die Wirtschaftsentwicklung aus dem Feiern gar nicht mehr herauskommen. Trotzdem ist diese Gruppe im Gegensatz zu dem Großteil der Bevölkerung mit der Arbeit der Großen Koalition nicht sonderlich zufriedenden.“ Dr. Carsten Linnemann, der Bundesvorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU nahm in seinen Ausführungen im Schulungszentrum der Firma Wischemann am Montagabend kein Blatt vor den Mund. Die  Unsicherheiten in den zumeist familiengeführten Unternehmen hatten für ihn auch Namen. Die wachsenden Risiken sowie die Schwierigkeit, verlässliche Prognosen für unternehmerische Entscheidungen zu treffen, seien - und da nicht nur gefühlt - ganz erheblich.

 

Als zentrale Konfliktherde benannte er den Terrorismus („der war noch nie so nah“), die ungeklärte Situation Russland/Ukraine („ein geopolitisches Pulverfass“) und die schleichende Eurokrise. Damit war er natürlich beim aktuellen Thema Griechenland, was für ihn aber nur ein  Beispiel eines nicht funktionierenden, weil nicht konsequent durchgehaltenen Verantwortungsmechanismus bei wirtschaftlichem Handeln dastellt. „Das kann nicht gutgehen, weil keiner die Verantwortung für eigene Fehler tragen muss, sondern sich blind auf die anderen verlässt.“ Ein Prinzip, das jedem mittelständischen Denken zuwiderlaufe.  „Wenn wir so weitermachen in der europäischen Währungsunion, fahren wir die volle Pulle vor die Wand.“ Stabilitätskriterien und deren Einhaltung dürften nicht Schall und Rauch sein. Bezogen auf die kritischen Rahmenbedingungen forderte er, dass Leistung auch wirklich honoriert werden müsse, eine Planungs- und Rechtssicherheit, die nicht in Regulierungswahn münde und eine klare Konturierung der Zukunftsthemen Demographie und Digitalisierung. Vorher hatte sich der CDU-Kandidat für das Amt des Landrats im Kreis Steinfurt, Dr. Klaus Effing, den zahlreichen Zuhörern mit seinem Ziel vorgestellt, akzentuierte Familienpolitik als  Wirtschaftsfaktor zu begreifen.  Taylan Inan, der kaufmännische Direktor der Firma Wischemann, hatte bei seinem Einblick in das Leistungs- und Anspruchsspektrum des Unternehmens die Faktoren Mitarbeiter,   Innovation und Kundenorientierung, Expansion mit Augenmaß, eine konservative Risikopolitik und bewusste Bodenständigkeit herausgestellt.